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Ist Magnesium wirklich lebenswichtig?

Der erwachsene menschliche Körper enthält ca. 25g Magnesium. Der größte Anteil wird in den Knochen gespeichert. Unser Körper braucht Magnesium für viele Stoffwechselprozesse. Es dient als Aktivator von mehr als dreihundert Enzymsystemen. Tatsächlich ist Magnesium lebenswichtig! Da das Magnesium im menschlichen Körper viele verschiedene Aufgaben erfüllt, kommt es bei Magnesiummangel auch zu vielfältigen Mangelerscheinungen. Die wichtigsten auftretenden Beschwerden können sein:

  1. Schwindel, Kopfschmerz, Migräne
  2. Konzentrationsstörungen, Nervosität, Niedergeschlagenheit
  3. Muskelkrämpfe - insbesondere Wadenkrämpfe, Augenlidzucken
  4. Herzrhythmusstörungen, erhöhter Blutdruck
  5. Durchfall und Verstopfung abwechselnd
  6. verstärkte Menstruationsbeschwerden
  7. brüchige Fingernägel
Magnesium aus der Apotheke

Bei Schwangeren sind in der Regel Wadenkrämpfe das erste Anzeichen eines Magnesiummangels. Der Körper braucht nach Empfehlungen der deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) jeden Tag ungefähr 300-400 mg Magnesium. Vor allem Schwangere und Sporttreibende haben einen erhöhten Bedarf. Zur Bedarfsdeckung bieten sich neben Kapseln und Brausepräparaten zum Trinken ganz besonders auch direkt einnehmbare Pulver an. Magnesium wird je nach Situation in einer Dosierung von 300 - 500 mg täglich eingenommen. Die Resorption erfolgt relativ rasch und bekämpft beispielsweise nächtliche Krampfanfälle wirksam. Eine Überdosierung führt zu weichen Stühlen bis zu mildem Durchfall. Dies gilt auch bei der Einnahme bestimmter Medikamente oder bei Stoffwechselstörungen und Stress. Wir beraten Sie gezielt im Hinblick auf Ihre besondere Situation bei uns in der Fortuna-Apotheke!

Magnesium wird mit der Nahrung aufgenommen, wobei Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte und Fisch einen hohen Magnesiumgehalt aufweisen. Ein auftretender Magnesiummangel kann verschiedene Ursachen haben. Wichtige Beispiele sind:

  1. einseitige fett- und eiweißreiche Ernährung
  2. niedriger Magnesiumgehalt in der Nahrung durch Bearbeitung und Zubereitung der Lebensmittel
  3. einseitige Diät
  4. verminderte Aufnahme durch den Körper
  5. erhöhter Bedarf (z.B. Schwangerschaft und Stillzeit)
  6. erhöhter Verlust (z.B. bei Durchfall, Erbrechen, Alkoholgenuß, starkes Schwitzen)
  7. Darmerkrankungen
  8. Einnahme bestimmter Arzneimittel (z.B. Abführmittel, Antibabypillen, bestimmte Herzmittel und Entwässerungstabletten)
  9. Erkrankungen (z.B. Nieren- oder Schilddrüsenerkrankungen, Diabetes)

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