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Rückenschonung beim Radfahren

Radfahren findet hierzulande als Freizeitsport immer mehr Anhänger. Kein Wunder: Die Bewegung in freier Natur ist gesund und selbst für Menschen mit körperlichen Einschränkungen ein idealer Ausdauersport, da Gelenke und Rücken geschont werden. Voraussetzung ist allerdings die richtige Einstellung des Rades. Nachfolgend haben wir für Sie die wichtigsten Einstellungsempfehlungen der Aktion Gesunder Rücken e.V. (AGR) zusammengefasst. Viel Spass beim Radeln wünscht Ihnen das ganze Team der Fortuna-Apotheke!

Fahrradfahrer

Sitzhöhe

Der Abstand zwischen Sattel und Pedalen sollte so groß sein, dass die Beine beim Treten nicht ganz durchgestreckt werden. Faustregel: Wenn Sie auf dem Fahrrad sitzen, sollte die Ferse des ausgestreckten Beins die Pedale gerade eben erreichen. Beim Fahren haben die Beine dann eine leichte Beugung. Wichtig: Da die Beine unterschiedlich lang sein können, die Einstellung auf der anderen Seite wiederholen. Im Zweifelsfall die Sitzhöhe entsprechend dem kürzeren Bein wählen.

Sattelposition

Hiermit ist die Stellung des Sattels zum Tretlager gemeint. Durch Vor- und Zurückschieben des Sattels an der Sattelstütze ermittelt man die richtige Position. Diese ist dann erreicht, wenn sich bei waagerechter Pedalstellung die vordere Kniescheibe und Pedalachse in einer senkrechten Linie befinden. Am einfachsten geht die Einstellung, wenn man eine zweite Person um Mithilfe bittet.

Lenkerhöhe und -neigung

Die Lenkerhöhe ist für den Rücken besonders wichtig, da sie diesen Winkel bestimmt. Sie sollte möglichst aufrecht sein. Dazu entweder den Vorbau aus der Gabel herausziehen und den Winkel des Vorbaus selbst verändern. Die Lenkerneigung sollte so eingestellt werden, dass am Handgelenk keine Nerven oder Bänder eingeklemmt werden oder ein Blutstau (Taubheitsgefühl) auftritt.

Sattelneigung

Im Normalfall ist eine waagerechte Sattelneigung ideal. Sollte jedoch der Sattel auf die Genitalien drücken, den Sattel vorn leicht hochstellen. Dadurch rutscht man etwas auf die Beckenknochen und entlastet den vorderen Unterleibsbereich.

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